Nadelabstand & Garnstärke der Strickmaschine

Der Nadelabstand der Strickmaschine entscheidet welche Garnstärke mit dieser verarbeitet werden kann. Dabei gilt: Je größer der Nadelabstand, desto dickere Wolle kann man verstricken.

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Maschenbild beim Stricken

Beim Stricken möchte man grundsätzlich ein bestimmtes Maschenbild erzeugen, welches zuerst einmal von Muster und Geschmack abhängig ist. Das Maschenbild beeinflusst man ganz bewusst durch 3 Faktoren:

  • die Garnstärke (die dicke der Wolle)
  • die Nadelstärke bzw. der Nadelabstand
  • das Fadenspiel (wie fest oder locker man strickt)
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Nadelstärke und Nadelabstand

Vom Prinzip her ist es das Gleiche wie beim Handstricken, dort werden nur anstatt des Nadelabstands verschiedene Nadelstärken eingesetzt. Je dicker das Strickgarn bzw. die Wolle, desto dicker sind auch die Stricknadeln, mit welchen man strickt. Der Nadelabstand bei der Strickmaschine entspricht also der Nadelstärke beim Handstricken.

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Nadelabstand der Strickmaschine

Auch bei der Strickmaschine kann man das Fadenspiel einstellen und ständig verändern, der Nadelabstand ist jedoch unveränderbar. Daher sollte man sich vor der Anschaffung einer Strickmaschine genau überlegen welchen Nadelabstand man benötigt. Besser gesagt: Man sollte sich überlegen, welche Garnstärken man mit der Strickmaschine vorwiegend verstricken will.

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Fein-, Mittel- und Grobstricker

Je nach Nadelabstand unterteilt man Strickmaschinen in Superfeinstricker, Feinstricker, Mittelstricker und Grobstricker.

  • Superfeinstricker
    • Nadelabstand: 3,6 mm
    • Garnstärke: 1 – 2,5
  • Feinstricker
    • Nadelabstand: 4,5 mm
    • Garnstärke: 1,5 – 3,5 mm
  • Mittelstricker
    • Nadelabstand: 6 – 7 mm
    • Garnstärke: 2,5 – 5
  • Grobstricker
    • Nadelabstand: 8 – 9 mm
    • Garnstärke: 3 – 7